Ein Tag in Hamburg

Geschwistertage sind gute Tage.

Morgens in den Zug, einen Tag lang durch Hamburg streunern, Kaffee und Bier trinken, Unsinn schnacken, Spaß haben und abends mit dem Zug wieder zurück. Nur mein Bruder und ich. Ein fantastischer Plan.

Darf ich mich nochmal umdrehen?

06:00 – Der Wecker klingelt nach einer recht kurzen Nacht, der Tag davor wurde auf Skates verbracht, es gab das ein oder andere Bierchen und das Aufstehen fällt etwas schwerer als sonst. Egal, es geht nach Hamburg und die Laune ist gut.

07:40 – Mit Kaffee im Zug, selbiger rollte seit guten 20 Minuten und das Ganze bei schönem Regen „Hamburger Sonnenschein“.

Hamburg

11:01 – In Hamburg angekommen musste erst mal eine Jacke gekauft werden, konnte ja schließlich keiner ahnen, dass es weiter im Norden etwas frischer sein könnte. In feinstem, grünen Stoff gehüllt, wurde das Programm abgearbeitet, was halt so abgearbeitet werden muss, wenn man mit seinem Bruder in Hamburg ist.

zeitlos – Wir haben Schiffe und Wasser geguckt, Kaffee getrunken, Fischbrötchen gegessen, noch mehr geguckt, gestaunt, gelacht und fotografiert. Wir haben Bier getrunken, eingekauft, noch einen Kaffee getrunken, weiter gelacht, sind zu Fuß unterwegs gewesen, haben Bier getrunken und haben noch ein bisschen fotografiert.

Mal schien die Sonne und mal nur über den Wolken. Ab und an regnete es leicht und dann auch wieder nicht.

Irgendwann ging es eine Etage tiefer und wir sind mit der U-Bahn gefahren, haben uns die Haltestelle angeguckt, fotografiert und sind wieder U-Bahn gefahren. Dann haben wir uns die Haltestelle angeguckt, fotografiert usw.
Wir sind bei sowas sehr ausdauernd.

Perspektivwechsel

noch immer ohne Zeit – Immer nur vom Land auf Schiffe und Wasser zu gucken ist ja auch nichts, also guckten wir vom Wasser auf Gebäude und Land, und ein bisschen auch auf unsere Mitfahrer/-innen.

Die Heimat ruft

19:18 – Langsam Richtung Bahnhof schlendern, noch eine Runde rum, eine Kleinigkeit essen, ein Abschiedsbier und dann in den Zug. Hamburg verabschiedete sich auf seine Weise und weinte uns noch ein bisschen nach.
Unterwegs gab’s einen Sonnenuntergang und daheim nur noch das Bett.
Ein fantastischer Tag.